Der Bitcoin, China und JPMorgan

Altcoins, China und James Dimon

Wer die letzten Wochen das Treiben rund um Bitcoins und andere Altcoins beobachtet hat, dem sollten 2 Begriffe geläufig sein. Die Rede ist natürlich von „China“ und „JPMorgan“.

Da auf kurze Zeit relativ viele und umfangreiche Berichte veröffentlicht wurden, möchte ich hier kurz und bündig eine Zusammenfassung liefern.

 

Den Anfang macht China:

Den Anfang machte die chinesische Zentralbank, welche die sog. ICO’s im eigenen Land verboten hat. Der Grund dafür: Viele der ICO’s sammeln zwar Geld ein, haben jedoch weder fertige Produkte noch sind sie überhaupt dafür gedacht jemals ein fertiges Produkt zu liefern – kurz und knapp: Betrug!

Für mehr Infos zu ICO's:

Die Kurse von Bitcoin und vor allem Ethereum brachen massiv ein: Bitcoin viel zeitweise auf knapp unter $3000.00 und Ethereum auf knapp unter $200.00.

Eine weitere Folge dieses Ereignisses war, dass die beiden größten Bitcoin-Börsen in China angekündigt haben ihren Betrieb gänzlich einzustellen. Die Börsen ViaBTC und BTCC berufen sich dabei auf ein Schreiben der Chinesischen Behörden, welches sie nach eigenen Angaben bereits am 05.09.2017 bekommen hätten.

Zusammengefasst kann man mittlerweile sagen, dass China nicht nur ICO’s verboten hat, sondern wohl auch Bitcoin und andere Altcoins allgemein. Die Begründung für das Vorgehen der Chinesischen Zentralbank ist, dass Währungen dieser Art als „Werkzeug für kriminelle Aktivitäten wie Geldwäsche, Drogenhandel und illegale Kapitalbeschaffung genutzt werden“.

 

JPMorgan:

Der CEO der Investmentbank JPMorgan, Jamie Dimon, sagte kurz nach dem Bekanntwerden des „China Crash“ auf einer Konferenz: „Bitcoin ist Betrug. Die Währung wird nicht funktionieren." Die Spekulation sei „schlimmer als Tulpenzwiebeln" im Holland des 17. Jahrhunderts. „Ehrlich, ich bin geschockt, dass jemand nicht sehen kann, was es ist." Sollte ein JPMorgan-Banker mit Bitcoin handeln, „würde ich den binnen einer Sekunde entlassen".

Auf Grund dieser Aussage fiel der ohnehin stark geschwächte Kurs nun weiteren Panikverkäufen zum Opfer und verlor weiter an Wert.

Was aber anschließend geschah zeigt erneut, das vor allem Banken „Wasser predigen aber Wein saufen“ und sich immer unbeliebter in der Szene machen. JPMorgan machte sich hier in meinen Augen richtig zum Gespött.

Der Grund: Kurz nachdem der Kurs auf Grund der Aussagen Jamie Dimon’s weiter absackte, tauchte auf der Altoin-Börse Nordnet ein sehr interessanter Name unter den Top5-Investoren auf: „JP Morgan Securities Ltd.“.

Hier zeigt sich wieder einmal wie leicht manche „Anleger und Investoren“ zu beeinflussen sind und wer die großen Nutznieser solcher Aktionen sind: Die Banken. Genau die Banken, welche zuvor Bitcoin, Blockchain und andere Altcoins verteufeln.

 

Fazit:

Aktuell befinden wir uns in einer sehr spannenden Zeit im Bezug auf Altcoins. Bitcoin und andere Coins sind, wie sich zeigt, noch sehr volatil, was den Markt aber gerade für risikofreudige Investoren sehr interessant  und lukrativ machen kann.

Für alle anderen Nutzer gilt, trotz solchen teilweise inszenierten Abstürzen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Nur so ist langfristig Erfolg möglich.

Solltet ihr Fragen haben oder euch über das Thema austauschen bzw. unterhalten wollen, so könnt ihr mich natürlich jeder Zeit kontaktieren.

Euer Marco


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